Autoversicherung

Die KFZ-Haftpflicht ist ein Muss für jeden Fahrzeughalter. Sie sichert Schäden ab, die Sie an Dritten verursacht haben. Komfortabler ist die Teilkasko. Sie ersetzt zusätzlich bestimmte Schäden an Ihrem eigenen KFZ (z.B. Glasbruch). Absolut sicheren Rundum-Schutz bietet die Vollkaskoversicherung.

KFZ-Versicherung Warmsen, Diepenau, Uchte, Stolzenau, Petershagen, Minden, Nienburg und Umgebung.

Welche Aspekte der Kfz-Versicherung sind für dich wichtig?

Was ist in der Teilkasko entscheidend, was in der Voll­kasko?

Was bringen dir die Schadenfrei­heits­klassen?

Wie kannst du bei der Kfz-Versicherung Geld sparen?

Ich versuche dir hier die Antworten auf die grundlegendsten Fragen zu dem Thema zu geben:

Alles was du über die Kfz-Versicherung wissen solltest

Alle Autos brauchen eine Kfz-Haft­pflicht­versicherung, ansonsten bekommt ihr keine Zulassung. So lautet die deutsche Gesetzgebung. Diese Haft­pflicht zahlt bei einem von euch selbst verschuldeten Unfall aber nur die Schäden des Unfallgegners. Für die Kosten eurer eigenen Schäden benötigt ihr zusätzlich eine Kasko­versicherung.

Kfz-Versicherung – schnell erklärt

Kfz-Haft­pflicht­versicherung und Kasko. Während die Kfz-Haft­pflicht­versicherung Pflicht ist, sind Teil- und Voll­kasko freiwil­lig. Ältere Pkw von geringem Wert benötigen meistens keine Kaskoversicherung mehr. Bei wertvolleren Autos ist zumindest eine Teilkasko­versicherung sinn­voll, für Neuwagen und teure Gebrauchte eine Voll­kasko.

Bei Wechsel bares Geld sparen. Der Preis einer Police wird von individuellen Merkmalen wie deinem Alter, Wohnort, Beruf und dem Fahrzeug selbst bestimmt. Noch entscheidender sind die Tarife der verschiedenen Versicherer. Unser Kfz-Versicherungsvergleich sucht für dich die preisgüns­tigsten Policen, die genau zu deinem individuellen Bedarf passen. Weiter unten im Text zeige ich dir, wie du richtig kündigst.

Schadenfrei­heits­klassen. Für jedes unfall­freie Jahr kommst du in eine bessere Schadensfrei­heits­klasse (SF). Dein Beitrag wird hierduch günstiger. Solltest du jedoch mal einen Unfall verursachen, steigt der Beitrag wieder. Einen kleinen Unfall selbst zu bezahlen, um die güns­tige SF-Klasse zu behalten, kann sich oftmals für dich lohnen.

Wichtige Leistungen. Achte vor allem auf eine ausreichende, möglichst hohe Deckungssumme. Bei der Kaskoversicherung ist es außerdem wichtig, dass sie auch bei grober Fahrlässigkeit deinerseits zahlt.

Sparen. Du kannst viel Geld bei deinen Beiträgen einsparen, indem du z.B. eine vernünftige Selbstbeteiligung wählst, die Zahlungsweise statt monatlich auf jährlich abänderst oder einen Tarif mit Anbindung an eine bestimmte Werkstatt wählst. Mehr dazu kannst du weiter unten erfahren.

Kfz-Haft­pflicht

Das Maßgebendste ist die Kfz-Haft­pflicht­versicherung. Gesetzlich vorgeschrieben müssen Versicherungsgesellschaften jeden Kunden annehmen – zumindest zu den gesetzlichen Bedingungen und Mindestsummen. Ablehnen dürfen sie Kunden nur in Ausnahme­fällen.

Solltest du einen Unfall verursachen, deckt die Kfz-Haft­pflicht­versicherung die Schäden, die der andere Verkehrs­teilnehmer erleidet – egal, ob das ein Fußgänger, ein Auto- oder ein Fahr­radfahrer ist.

Für die Schäden an deinem eigenen Auto zahlt deine Kfz-Haft­pflicht­versicherung nicht.

Teilkasko – bei Glasbruch und Unwetter

Du kannst hier durchschnittlich mit 90 Euro zusätzlichem Beitrag pro Jahr zur Haftpflichtversicherung rechnen. Mit der Teilkasko bist du sowohl vor Einbrüchen in das Auto als auch vor Diebstahl des kompletten Fahrzeugs geschützt. Außerdem zahlt sie bei Glasbruch, wenn z.B. ein Steinschlag die Front­scheibe zerstört hat.

Darüber hinaus kommt die Teilkasko für Schäden durch Unwetter auf: Sturm (ab Windstärke 8), Hagel, Über­schwemmung und Blitz­schlag. Integriert sind auch Brand- und Explosionsschäden, ebenso kaputte Kabelleitungen nach Kurzschlüssen oder Wildunfälle und Marderbisse. Schäden durch Schnee- und Dachlawinen sollte jede gute Versicherung mit abdecken.

Es geht also vor allem um Beschädigungen, die du als Fahrer durch deine Fahr­weise nicht beein­flussen kann.

Teilkasko – Marderbiss und Wild­unfall

Wichtig bei der Absicherung von Marderbissen ist, dass ihr auch vor den Folgeschäden geschützt seid. Ein durchgebissenes Kabel kann schnell und günstig ersetzt werden, ein kaputter Motor durch einen defekten Kühlschlauch wird teuer.

Wildunfälle können eine ähnliche Falle bieten. Hierbei sollte ausdrücklich „alle Tiere“ eingeschlossen werden und nicht nur „Haarwild“. Dies ist zwar kostengünstiger, jedoch seid ihr bei Zusammenstößen oder Ausweichmanövern aus Begegnungen mit Wölfen oder Fasanen nicht abgesichert.

Tipp: Du solltest am besten eine Selbstbeteiligung von 150 Euro abschließen. Hierdurch sparst du am Beitrag! Noch höhere Selbstbehalte senken den Preis nur wenig und sind deshalb in den meisten Fällen unsinnig.

Voll­kasko­versicherung – macht Sinn bei einem teuren Pkw

Die Voll­kasko­versicherung beinhaltet automatisch die Teilkasko. Außerdem zahlt sie bei selbstverschuldeten Unfällen auch den Schaden an deinem eigenen Fahrzeug. Darüber hinaus greift sie bei Vandalismus, zum Beispiel wenn Unbe­kannte den Lack zerkratzen oder die Antenne abbrechen. Eine Voll­kasko schützt dich auch, wenn du unver­schuldet einen Unfall hattest und der Verursacher Unfall­flucht begeht. Außerdem kann sie bei Unfällen im Ausland Nerven sparen, falls es Streit mit der ausländischen Versicherung gibt.

Die Voll­kasko kostet dich ca. 250- 350 Euro pro Jahr mehr. Sie ist empfehlenswert für Autos bei einem Wert von 10.000 Euro oder höher. Hast du dein Auto aber finanziert, kann eine Absicherung auch schon bei unter 10.000 Euro KFZ Wert sinnvoll sein.

Ich empfehle meinen Kunden bei der Vollkasko eine Selbstbeteiligung von 300 oder 500 Euro mit einzubauen.

Schadenfrei­heits­klassen – viel Geld einsparen

Entscheidend sind in der Auto­versicherung die Schadenfrei­heits­klassen (SF- Klasse). Jedes Jahr, das du unfallfrei bleibst, rutschst du eine Klasse höher und deine Rechnung etwas nach unten (so zumindest der Plan;)) . Wenn das aber nicht der Fall sein sollte, schaue dich am besten nach einer neuen KFZ Versicherung um).

Nach 15 unfall­freien Jahren wird man meist in die SF 15 einge­stuft. Das entspricht bei vielen Versicherungsgesellschaften einem Beitrags­satz von 30 Prozent. Ältere Fahrer sind somit also häufiger in den besseren SF-Klassen.

Rück­stufung nach einem Unfall

Verursachst du einen Unfall, wirst du zurück­gestuft – oftmals um mehrere Klassen. Der Schadenfrei­heits­rabatt verschlechtert sich dann deutlich. Die Rechnung wird nicht nur im Folge­jahr teurer, sondern auch in den Jahren danach. Insgesamt kann das über die Jahre mehrere tausend Euro ausmachen.

Kostenlose Anwälte und Gutachter für Unfallopfer

Gerätst du unverschuldet in einen Unfall, muss dein Unfallgegner die Kosten deines Rechtsanwaltes übernehmen. Dies gilt auch für Gutachter, die das Unfallopfer bestellt. Allerdings muss hierfür in den meisten Fällen der Schaden über 1000 Euro liegen.

Die wichtigsten Leistungen der Kfz-Versicherung

Deckungs­summe. Beschränke die Deckungssumme deiner Kfz-Haft­pflicht­versicherung nicht auf die gesetzlich vorgeschriebene. Wähle 50 Millionen Euro, besser noch 100 Millionen Euro. So hohe Schäden sind zwar selten, kommen aber mitunter vor. So bist du auf der sicheren Seite,

Mietwagen. Auch dies ist ein Zusatz in der Kfz-Haft­pflicht­versicherung. Bei Mietwagen im Ausland sind die gesetzlichen Deckungs­summen in vielen Ländern sehr nied­rig. Mit diesem Zusatz erhöht deine eigene Kfz-Haft­pflicht­versicherung die Deckung für den geliehenen Wagen.

Auslands­schaden­schutz. Ebenfalls ein Zusatz in der Kfz-Haft­pflicht. Wird der Kunde im Ausland schuldlos in einen Unfall verwickelt, reguliert die eigene Kfz-Haft­pflicht­versicherung den Schaden mit der ausländischen Gesell­schaft. Deine Nerven werden geschont.

Grobe Fahr­lässig­keit. In der Kfz-Teilkasko­versicherung sowie in der Kfz-Voll­kasko­versicherung ist dieser Inhalt besonders wichtig: Wenn der Fahrer grob fahr­lässig zum Schaden beigetragen hat, dürfen Teil- und Voll­kasko­versicherung ihre Zahlungen kürzen oder komplett streichen. Viele Tarife bieten als Extra den „Verzicht auf den Einwand der groben Fahr­lässig­keit“ an. Dann wird auch gezahlt, wenn es gekracht hat, weil du z.B. eine rote Ampel über­sehen hast.

Neuwert­entschädigung. Da neue Autos schnell an Wert verlieren, solltest du eine Entschädigung zum Neuwert vorsehen. So bekommst du für Neuwagen den Neuwert und für Gebrauchtwagen den Kaufpreis auch noch nach einigen Monaten zurück, obwohl der Wagen schon einen deutlichen höheren Wertverlust erlitten hat.

Folgeschäden. Folgeschäden sollten immer mitversichert sein. Diese sind meistens viel teurer als der eigentliche direkte Schaden. Stell dir vor, du bemerkst den durchgebissenen Kühlerschlauch nicht und dein Motor ist hinüber!

Wild. Viele Tarife in der Kfz-Teilkasko­versicherung zahlen bei Wild­unfällen nur, wenn es Haarwild war – zum Beispiel Hirsche, Rehe, Wild­schweine. Besser ist es, wenn im Vertrag „alle Tiere“ steht. Dann bist du auch vor Unfällen mit Hunden oder entlaufenden Pferden geschützt. Wie du dich bei einem Wild­unfall am besten verhältst, steht im Special Wildunfälle.

Rück­kauf. Mit der Vertrags­klausel „Schadenrück­kauf“ hast du sechs, oft auch zwölf Monate Zeit, einen Schaden aus deiner eigenen Tasche zu bezahlen – auch wenn der Versicherer bereits gezahlt hat. Dann wird deine Versicherung doch nicht teurer.

Fahrer­schutz. Gibt es bei einem von dir selbst verursachten Unfall Verletzte, kommt für Schmerzensgeld oder Verdienstausfall deine Kfz-Haftpflicht auf. Dies gilt nur für die Unfallopfer – nicht für dich selbst. In diesem Fall hilft dir eine Fahrerschutzpolice.

So sparst du bei der Kfz-Versicherung

Selbst­beteiligung. In der Kasko solltest du eine Selbst­beteiligung wählen. Dann musst du den Schaden bis zu dieser Summe aus eigener Tasche bezahlen. In der Teilkasko­versicherung empfehle ich 150 Euro Selbst­behalt, in der Voll­kasko­versicherung 300 Euro (inklusive 150 Euro in Teilkasko). Durch noch höhere Summen sparst du kaum Beiträge.

Zahlungs­rhythmus. Du sparst ca. 5 bis 10 %, wenn du einmal jährlich anstatt monatlich oder vierteljährlich bezahlst.

Jahres­kilometer. Die Kilo­meter, die man voraus­sicht­lich fährt, möglichst genau zu schätzen, lohnt sich. Sind gegen Jahres­ende zu viele Kilo­meter auf dem Tacho, kannst du sie trotzdem nachmelden. Ersparnis: Bei 15 000 km statt 20 000 km im Schnitt 10 bis 15 Prozent. Viele Kfz-Versicherungen fragen alle paar Jahre den Kilo­meter­stand nach.

Fahrer­kreis. Wenn nur du und dein Partner das Auto fahrt und das auch so angegeben wird, ist dies deutlich preiswerter als generell jeden Fahrer mitzuversichern ist. Fährt trotzdem mal jemand drittes, erlischt der Versicherungsschutz nicht gleich. Die Versicherung ist dann berechtigt einen Nachschlag zur Prämie zu verlangen. Durch den begrenzten Fahrerkreis sparst du bis zu 40 %.

Werk­statt­bindung. Bei Tarifen mit Werk­statt­bindung verpflichtet der Kunde sich, nach Unfällen nur eine der Werk­stätten anzu­fahren, die die Kfz-Versicherung empfiehlt. Viele Anbieter haben ein dichtes Netz an Part­nern, die dir güns­tige Preise bieten. Werk­statt­tarife gibt es nur bei der Kas­koversicherung. Bei üblichen Reparaturen, bei Inspektionen oder nach einem unver­schuldeten Unfall – den ­reguliert die gegnerische Kfz-Versicherung – darf der Kunde die Werk­statt frei wählen. Ersparnis: oft bis zu 20 Prozent.

Telematik. Bei diesen Spezial­tarifen misst ein kleines ­Gerät das Fahr­verhalten. Es wird fest ver­baut oder in den Ziga­retten­anzünder gesteckt. Einige Kfz-Versicherungen arbeiten statt­dessen mit Apps, die man aufs Handy lädt. Sie re­gistrieren Voll­bremsungen, zu hohes Tempo, schnelle Kurven und noch mehr. Vorsichtige Fahrer erhalten Rabatt. Einige Telematik­tarife sind jedoch selbst beim höchsten Rabatt noch teurer als güns­tige Normal­tarife anderer Anbieter. Telematik kann aber etwas für Fahr­anfänger sein. Ersparnis: oft 10 bis 30 % gegen­über dem Normal­tarif beim gleichen Versicherer.

Berufs­rabatt. Bestimmte Berufs­gruppen bekommen von einigen Versicherungen Rabatt, vor allem Beamten und Angestellten im öffent­lichen Dienst. Ersparnis: oft ca. 5 %.

Garage. Wer eine Garage hat, sollte dies angeben. Das Auto muss nicht immer dort stehen. Ausnahmen sind erlaubt, etwa wenn man Freunde besucht. Ersparnis: rund 7 %.

Immobilien­besitzer. Wer im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung lebt, kann Preis­nach­lass erhalten. Ersparnis: oft ca. 10 %.

Typklasse. Wer noch über­legt, welches Auto er anschaffen möchte, sollte auf die Typklasse achten. Die Versicherungen stufen alle Auto­s in Klassen ein, je nach den üblichen Schäden und Repara­turkosten. Je höher die Typklasse, desto teurer die Versicherung. Wie ein Fahrzeug einge­stuft ist, steht unter www.gdv-dl.de/typklassenverzeichnis.html. Oft macht beim gleichen Pkw-Modell die Motorisierung einen entscheidenden Unterschied. Ersparnis: beim gleichen Modell, aber anderer Motorisierung häufig 5 bis 15 %.

Bahnfahrer. Rabatte für Besitzer einer BahnCard oder ­einer Monats­karte für den Nahverkehr sind selten, aber es gibt sie noch. Ersparnis: ca. 2 %.

Erst­besitzer. Einige Kfz-Versicherungen geben Erst­besitzern eines Fahr­zeugs Rabatte. Sie gehen davon aus, dass Käufer eines neuen Wagens ihr Auto sehr umsichtig fahren.

Baujahr. Für junge Gebraucht­wagen und Neuwagen gibt es zusätzlich Rabatt.

Kinder. Wer kleine Kinder hat, fährt vorsichtiger, glauben einige Kfz-Versicherungen. Sie geben Rabatte, wenn bei dir Kinder im Haushalt leben.

Elektro­autos. Für Besitzer von Elektro­autos geben einige Kfz-Versicherungen Rabatt, sowohl für reine Elektro­autos als auch für Hybridmodelle.

Öko. Manche Kfz-Versicherungen gewähren Rabatt für ein besonders spritsparendes Auto.

Sicher­heits­training. Die Teil­nahme an einem Fahr­sicher­heits­training kann bei manchen Kfz-Versicherungen einen Preis­nach­lass bringen.

Wechsel. Eine Preis­ersparnis von oft weit über 100 Euro kann es bringen, den Versicherer zu wechseln. Selbst wenn du schon jahre­lang bei einer preisgüns­tigen Kfz-Versicherung bist, kannst du vor allem im Oktober/ November als Neukunde bei einer anderen Gesell­schaft viel Geld sparen.

Spartipps für Fahr­anfänger

Für Führer­scheinneulinge ist die Kfz-Versicherung besonders teuer. Oft lohnt es sich, das erste eigene Auto als Zweitfahrzeug der Eltern oder Großeltern anzu­melden. Nach einigen Jahren kann der Anfänger dann den Rabatt auf sich selber über­tragen lassen.

Spartipps für Senioren

Auch ältere Fahrer werden von den Kfz-Versicherungen kräftig zur Kasse gebeten. Zwar sparen sie von güns­tigen Schadenfrei­heits­klassen, was wie eine Alters­einstufung wirkt. Ab einem Alter von etwa 60 Jahren steigen die Beiträge für Senioren dennoch. Das Unfall­risiko ab diesem Alter steigt, zeigen Statistiken – allerdings nur für Blech­schäden. Schwere Unfälle von Senioren sind eher selten.

Regionalklassen

Einen starken Einfluss auf den Preis hat die Region, in der du lebst. Welche Regionalklasse an welchem Ort gilt, steht in der Rechnung des Versicherers. In diese Einteilung fließt die Unfall­häufig­keit im jeweiligen Zulassungs­bezirk ein, aber auch die Straßenverhält­nisse und die Zahl der zugelassenen Autos. In der Kasko kommen Diebstähle, Sturm- und Hagelschäden oder die Anzahl der Wild­unfälle hinzu. Die Preis­unterschiede können je nach Region immens sein.

Individueller Preis­vergleich

In der Kfz-Versicherung gibt es einen großen Konkurrenz­druck. Gerade im Herbst versuchen die Anbieter durch Preissenkungen Neukunden zu gewinnen. Es lohnt sich deshalb jedes Jahr aufs Neue, Preise zu vergleichen. Den Kfz-Versicherer zu wechseln, ist nicht schwer. Auf was du achten musst, erkläre ich dir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Erster Schritt: alte Kfz-Versicherung kündigen

Fristgerecht kündigen. Die meisten Verträge laufen bis zum 31.12. und verlängern sich dann auto­matisch um ein weiteres Jahr. Die Kündigung muss bis zum 30.11. bei der Versicherung sein. Anders ist es bei den vereinzelten Verträgen, die unterjäh­rig immer zu den Terminen enden, an dem du die Versicherung abge­schlossen hast. Die Kündigungs­frist läuft hier jeweils einen Monat vor diesem Termin ab. Es genügt ein Zweizeiler: „Hier­mit kündige ich.“ Bitte nicht vergessen: Unter­schrift, Vertrags­nummer und Kfz-Kenn­zeichen. Bitte in jeden Fall aus Beweisgründen um eine Bestätigung deiner Kündigung. Kommt keine, schi­cke Sie das Ganze erneut per Einschreiben los.

Termin verpasst? Meist kommt die Jahres­rechnung im Oktober oder November. Manchmal aber auch erst im Dezember. Wenn du so lange wartest, hast du den Kündigungs­termin verpasst und bleibst ein weiteres Jahr an die Kfz-Versicherung gebunden. Wenn die Jahres­rechnung nicht bis spätestens Mitte November einge­troffen ist, solltest du schon vorher kündigen. Falls sich später zeigt, dass die bisherige Kfz-Versicherung doch die güns­tigste ist, kannst du sie einfach dort neu abschließen. Für Neukunden gibt es oft sogar einen besonderen Rabatt.

Treuebonus rauskitzeln. Wer sich die Mühe des Wechselns nicht machen will, kann es auch mit einem Anruf bei der Kfz-Versicherung versuchen. Oft reicht der Hinweis, dass man ein günstiges Angebot hat – schon zaubert mancher Sach­bearbeiter einen Treuebonus oder ähnliches heraus.

Schritt 2: Leistungen fest­legen

Prüfe deinen Versicherungs­schutz. Bei alten Pkw von geringem Wert reicht die Kfz-Haft­pflicht­versicherung. Für gut erhaltene Gebraucht­wagen sollte eine Teilkasko­versicherung hinzukommen, um zumindest bei Unwetterschäden, Glasbruch und Diebstahl versichert zu sein. Eine Voll­kasko ist für teure Autos sinn­voll.

Schritt 3: Preise vergleichen mit Kfz-Versicherungsvergleich

Der Preis­druck am Markt für Kfz-Versicherungen ist enorm. Rund 70 Gesell­schaften bieten Policen an. Häufig hängt der Preis stark von individuellen Merkmalen ab wie Alter, Beruf, Wohn­ort, Jahres­kilometer, Pkw-Modell. Daher kann selbst ein Tarif, der ansonsten eher günstig ist, im Einzel­fall sehr teuer sein. Da hilft nur ein individueller Preis­vergleich. Ich ermittele dir ganz individuell die Police, die passt und mit der du am meisten sparst.

Schritt 4: Neuen Vertrag abschließen

Dann ist die Zeit, einen neuen Vertrag abzu­schließen. Du kannst den Versicherer per Post anschreiben und um ein Angebot bitten oder in eine Filiale gehen. Besonders einfach ist der Abschluss übers Internet. Am Bild­schirm siehst du sofort den Preis für den neuen Vertrag. Die Police erhälst du wenige Tage später per Post.

Annahme­zwang in Kfz-Haft­pflicht­versicherung

Nach diesem Muster können die meisten Auto­besitzer vorgehen. Anders kann das aber bei sehr teuren Pkw sein. In der Kfz-Haft­pflicht­versicherung herrscht Annahme­zwang. Da müssen die Versicherer jeden Kunden nehmen. Dies gilt nicht für die Kasko: Da dürfen Anträge abgelehnt werden. In der Praxis ist das äußerst selten. Aber bei besonders teuren Autos kann das schon mal passieren. Besitzer solcher Pkw sollten sich im ersten Schritt zunächst um einen neuen Vertrag kümmern und erst danach die bisherige Police kündigen.

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